28 Februar 2009

Forschung & Quellen

Da es so gut wie keine neueren Forschungen zu Friedrich Perthes gab, erwies es sich als unumgänglich, den umfangreichen handschriftlichen Nachlass auszuwerten. In jahrelangen Recherchen gelang es, einen Großteil des weitverstreuten Nachlasses wiederaufzufinden und auszuwerten. Die eigentliche Basis bilden mehr als 5000 exzerpierte Briefe, dazu tausende Tagebuchseiten, Konzepte, Notizen. Zusätzlich wurde für den Zeitraum 1796-1843 neuartige Verlagsstatistik auf der Basis der Verlagsbibliographie erstellt, die präzise Rückschlüsse auf die ökonomische Entwicklung des Verlagsgeschäfts und einen bilanzunabhängigen Vergleich mit anderen Firmen ermöglicht. Letztendlich erwies sich die Quellengrundlage als so reichhaltig, dass der kriegsbedingte Verlust des eigentlichen Verlagsarchivs verschmerzt werden konnte.

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